Ein schwerer Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »MV Hondius« im Atlantik hält derzeit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Atem. Bisher wurden sieben Infektionen gemeldet; drei Personen sind bereits verstorben, darunter ein deutscher Passagier. Besonders besorgniserregend ist der Verdacht, dass das Virus in diesem speziellen Cluster möglicherweise von Mensch zu Mensch übertragen wurde ein Weg, der bei Hantaviren als äußerst selten gilt.
Die Situation in Deutschland: Während der Ausbruch auf See international Schlagzeilen macht, bleibt die Lage in Deutschland stabil, aber beobachtungswürdig. Bis zum 4. Mai 2026 wurden bundesweit 46 Infektionsfälle registriert.
Wichtige Fakten zum Schutz:
- Übertragung: Normalerweise erfolgt die Ansteckung über den Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Nagetiere (z. B. Rötelmäuse) oder das Einatmen von aufgewirbeltem Staub beim Reinigen von Kellern oder Dachböden.
- Symptome: Die Erkrankung beginnt oft mit abruptem hohem Fieber (> 38,5 °C), Kopf-, Rücken- und Bauchschmerzen.