Einleitung
Bei der Postbank kommt es erneut zu Warnstreiks. Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte der Postbank bundesweit dazu aufgerufen, zeitweise die Arbeit niederzulegen. Grund dafür sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Postbank.
Auch in Iserlohn könnten Kundinnen und Kunden mögliche Auswirkungen spüren, wenn Filialen zeitweise geschlossen bleiben oder der Service eingeschränkt ist.
Hintergrund des Streiks
In der Tarifrunde geht es um die Arbeitsbedingungen von rund 9.000 Beschäftigten im Postbank-Filialvertrieb. Ver.di fordert für die Mitarbeitenden eine deutliche Gehaltserhöhung.
Die Gewerkschaft verlangt acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat. Für Auszubildende fordert ver.di 200 Euro zusätzlich. Außerdem geht es um sichere Arbeitsplätze, Standortgarantien und bessere Weiterbildungsmöglichkeiten.
Mögliche Folgen für Iserlohn
Für Kundinnen und Kunden in Iserlohn kann ein Warnstreik zu Einschränkungen führen. Wenn Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, können Schalter geschlossen bleiben oder Termine ausfallen.
Auch längere Wartezeiten sind möglich. Besonders betroffen sind Kundinnen und Kunden, die persönliche Beratung oder Service am Schalter benötigen.
Was Kundinnen und Kunden tun können
Viele Bankgeschäfte können weiterhin über Onlinebanking oder Telefonbanking erledigt werden. Auch Geldautomaten und Selbstbedienungsbereiche sollen grundsätzlich nutzbar bleiben.
Wer wichtige Bankgeschäfte erledigen möchte, sollte sich vorher informieren, ob die jeweilige Postbank-Filiale geöffnet ist. Alternativ können Kundinnen und Kunden auf Geldautomaten der Cash-Group-Partnerbanken ausweichen.
Frühere Streiks im Märkischen Kreis
Der Märkische Kreis war bereits in der Vergangenheit von Postbank-Warnstreiks betroffen. Im März 2024 berichtete Radio MK, dass ver.di zu Streiks bei Postbank-Filialen in Iserlohn, Lüdenscheid und Menden aufgerufen hatte.
Schon damals mussten Kundinnen und Kunden mit Einschränkungen rechnen.