Mehr als vier Jahre nach dem tragischen Absturz der China Eastern Airlines Maschine mit 132 Todesopfern bringen neue Ermittlungsergebnisse eine düstere Wahrheit ans Licht.
Entgegen früherer Vermutungen über technische Defekte zeigen kürzlich veröffentlichte US-Daten, dass die Boeing 737-800 im März 2022 höchstwahrscheinlich absichtlich zum Absturz gebracht wurde.
Neue Auswertungen der US-Transportsicherheitsbehörde (NTSB) belegen, dass die Treibstoffzufuhr beider Triebwerke auf Reiseflughöhe manuell gekappt wurde. Der Autopilot wurde deaktiviert, woraufhin das Flugzeug exakt den tödlichen Befehlen aus dem Cockpit folgte und in einen extrem steilen Sturzflug überging.
Bisherige Untersuchungen konnten keinerlei technische Mängel an der Boeing 737-800 feststellen, was ein mechanisches Versagen laut Ermittlern ausschließt.
Die Flugschreiberdaten deuten auf ein dramatisches Geschehen kurz vor dem Absturz hin, da zeitgleich entgegengesetzte Steuereingaben verzeichnet wurden. Während ein Pilot das Steuerhorn massiv nach vorne in den Sturzflug drückte, versuchte der andere Pilot offenbar verzweifelt, die Maschine abzufangen. Trotz dieser Bemühungen prallte das Flugzeug in einer südchinesischen Gebirgsregion nahezu vertikal auf den Boden, wobei alle 132 Insassen ums Leben kamen.
Bislang wurde der Absturz von den Behörden offiziell als ungeklärtes Unglück behandelt, obwohl schon frühe Untersuchungen keine Beweise für mechanische Fehler fanden. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) hat bislang keinen abschließenden Unfallbericht veröffentlicht, was international zunehmend auf Kritik stößt. Luftfahrtexperten betonen jedoch, dass das völlige Fehlen von Versuchen, die Triebwerke neu zu starten, massiv gegen ein Versehen spricht und die neuen Daten einen vorsätzlich herbeigeführten Absturz untermauern.