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POLIZEI & SICHERHEIT

Fehlalarm an Gesamtschule in Iserlohn löst Großeinsatz aus

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Darian S.
13.05.2026, 19:31 Uhr ca. 3 Min.
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Am Mittwochnachmittag stand der Iserlohner Stadtteil Nußberg für mehrere Stunden im Ausnahmezustand. Ein Amokalarm an der Städtischen Gesamtschule an der Langerfeldstraße löste ein massives Aufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften aus. Nach bangen Stunden des Wartens für Eltern, Schüler und Lehrkräfte konnte die Polizei am späten Nachmittag glücklicherweise die erlösende Nachricht überbringen: Es handelte sich um einen Fehlalarm, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.


Der Moment des Alarms


Gegen 13:50 Uhr wurde der reguläre Schulbetrieb jäh unterbrochen, als das Amok-Warnsystem der Schule auslöste. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach offiziellen Angaben der Polizei noch rund 415 Personen – darunter Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal – in dem weitläufigen Gebäudekomplex. Das Lehrpersonal reagierte umgehend und vorschriftsmäßig: Die Klassenraumtüren wurden von innen verriegelt, und die Schüler mussten sich in den Räumen still verhalten und abwarten. Die Lautstärke des Alarms war so enorm, dass er auch bis zu einer benachbarten Grundschule schallte. Aus reiner Vorsicht schloss sich auch dort das Personal mit den Grundschulkindern umgehend in den Klassenräumen ein.


Großaufgebot der Einsatzkräfte


Binnen weniger Minuten nach Auslösung des Alarms trafen die ersten schwer bewaffneten Streifenwagen am Schulzentrum ein. Das Gebiet rund um die Langerfeldstraße wurde weiträumig abgeriegelt, um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten und Schaulustige fernzuhalten. Aufgrund der potenziellen Gefahrenlage und der Größe des Objekts übernahm das Polizeipräsidium Dortmund umgehend die übergeordnete Einsatzleitung. Neben der Polizei waren auch starke Kräfte der Iserlohner Feuerwehr, mehrere Rettungswagen sowie speziell geschulte Notfallseelsorger vor Ort.


Systematische Durchsuchung und Evakuierung


Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen betraten Spezialeinheiten der Polizei das Schulgebäude. Raum für Raum, Etage für Etage wurde die Gesamtschule systematisch durchsucht, um eine echte Bedrohungslage zweifelsfrei ausschließen zu können. Nachdem die Bereiche gesichert waren, begannen die Beamten damit, die sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens stehenden Kinder und Jugendlichen sowie das Lehrpersonal kontrolliert aus dem Gebäude zu begleiten. Draußen wurden sie sofort von den bereitstehenden Rettungskräften und Seelsorgern in Empfang genommen und betreut. Anschließend konnten die Schüler unversehrt an ihre erleichterten Erziehungsberechtigten übergeben werden.


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Quellenangaben

Polizei Märkischer Kreis / Presseportal (13.05.2026) Polizei Dortmund / Presseportal (13.05.2026) WDR Nachrichten (13.05.2026) Artikelbild: KI generiert (Gemini)


Live-Updates zum Beitrag

Update vom 13.05.2026, 21:41 Uhr

Update am Abend: Polizei bleibt bei Fehlalarm – Ursache weiter unklar

Nach dem Großeinsatz an der städtischen Gesamtschule Iserlohn bleibt es beim bisherigen Stand der Ermittlungen: Die Polizei geht weiterhin von einem Fehlalarm aus. Es gebe nichts, was auf eine tatsächliche Amoktat oder eine konkrete Gefährdungslage hindeute.

Am Nachmittag war an der Schule an der Langerfeldstraße ein Amok-Alarm ausgelöst worden. Die Polizei rückte daraufhin mit starken Kräften an, durchsuchte das Gelände und begleitete die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal kontrolliert aus dem Gebäude.

Auch acht Stunden nach dem Einsatz gibt es bisher noch keine öffentlich bestätigten Informationen. Unklar bleibt weiterhin, wodurch das Warnsystem ausgelöst wurde; laut Polizei kommen derzeit sowohl ein technischer Defekt als auch menschliches Handeln als Ursache infrage.

Damit verdichtet sich der Eindruck, dass es sich um einen folgenschweren Fehlalarm mit großem Kräfteansatz handelte, nicht jedoch um eine reale Angriffslage. Für Betroffene, Eltern und Lehrkräfte dürfte vor allem diese Bestätigung am Abend von Bedeutung sein.

Quellen:

  • Bildmaterial & Vor-Ort-Informationen: Anonymer Einsender
  • Abgleich Behördenangaben: Polizei NRW / Polizei Märkischer Kreis (Stand 13.05.2026, Abend)